Spitzenstimmung und klasse Leistungen

Ein Bericht von Benjamin Haag

Was war das laut in der Turnhalle der IGSContwig bei den deutschenMannschaftsmeisterschaften der Schüler.Eindrucksvoll auch wie sich die beidenpfälzischen Teams gegen das hoheLeistungsniveau der Gegner stemmten.Auch wenn es am Ende nur zum achten Platzbei den Schülern, bei den Schülerinnen zumsiebten Platz reichte, war es eineSpitzenleistung für die Teams des VfLDuttweiler.

Ganz besonders anschaulich dasSpiel von Defensivkünstler Marvin Glatz, derimmer wieder das Spielgerät auf die Plattezurückbrachte.Dennoch blieben die Erfolge des VfLSchülerteams aus. In der Gruppenphase kamder VfL aus Duttweiler nicht über einzelneSpielerfolge hinaus, unterlag dem späterenTurniersieger vom TV Bad Königshofen mit1:6, der TSG Sulzbach (2:6) und dem TTCFinnow Eberswalde mit 3:6. Auch in derTrostrunde am Sonntag klappte es nicht mehrmit einem Sieg. Der SC Staig war gar nicht soweit weg, wie es das 0:6 letztlich ausdrückte.Auch im Spiel um den siebten Platz gegenden SuS Rechtsupweg gab es eine 3:6-Niederlage.Die Schülerinnen des VfL konnten demSpielniveau der Gegner trotz größterBemühungen in der Vorrunde nicht allzu vielentgegen setzen. Gegen den prominentestenGegner, Borussia Düsseldorf, gab es eine 1:6-Niederlage. Die übrigen beiden Partien verlorman gegen den SV Emmerke und denTurniersieger NSU Neckarsulm mit 0:6. Amzweiten Turniertag gab es gegen den SV PostMühlhausen ein 2:6, im Spiel um Platz siebengab es ein Remis, womit man wegen desbesseren Satzverhältnisses auf dem siebtenPlatz abschloss.Der ausrichtende Verein aus Contwig hatte dieVeranstaltung im Griff. Schon am Donnerstagvor dem Turnier begannen sie mit demAufbau der Platten, machten viel inEigenleistung und trugen maßgeblich zu einerfamiliären Atmosphäre bei.Erfreut war Michael Semar, Leiter der Tischtennisabteilung, über den Besuch derVeranstaltung. 350 bis 400 Gäste besuchtenjeweils an beiden Turniertagen dieVeranstaltung.Ein besonderes Highlight sei dieEröffnungszeremonie gewesen. „Es wurde dieNationalhymne von unserem vereinseigenenSpielmannszug gespielt. Das war schonergreifend, als die Mannschafteneinmarschiert sind“, sagte Semar.Ein weitere Besonderheit der Veranstaltungwar die Lautstärke in der Halle. Ausgestattet mit Tröten, Trommeln und allenvoran mit Steinen befüllten Plastikflaschen alsSchüttelinstrument sorgten die Zuschauer undSpieler für Lärm, wie man ihn ansonsten nurbei Handball- oder Basketballspielen gewohntist.